Nachdem es in den ersten Wochen nach der Neuvergabe der Entsorgungsgebiete zu erheblichen Problemen gekommen war, hatte sich die Regelabfuhr Mitte September zunächst deutlich stabilisiert. Dies war Ergebnis eines intensiven Austauschs zwischen der AWRM und dem beauftragten Entsorgungsdienstleister.
Seit Anfang Oktober treten jedoch wieder vermehrt Verzögerungen und nicht vollständig abgefahrene Touren auf. Betroffen sind teilweise einzelne Straßen, in Einzelfällen auch ganze Ortsteile. Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie aktuelle Beschwerden bestätigen, dass die Situation vielerorts weiterhin unbefriedigend ist. Die AWRM nimmt diese Hinweise ernst.
Die Auswertung der vergangenen Tage zeigt: In der bisherigen Tourenplanung fehlen teilweise ausreichende Reserven, um kurzfristige Störungen aufzufangen. Fällt etwa ein Sammelfahrzeug aus oder kann eine Straße – wie am 9. Oktober in Spiegelberg aufgrund einer Sperrung – nicht planmäßig angefahren werden, können sich Verzögerungen auf weitere Touren auswirken. Das darf nicht dazu führen, dass Abfallbehälter über mehrere Tage stehen bleiben.
Die AWRM steht deshalb täglich in engem Austausch mit dem Entsorgungsdienstleister. Gemeinsam wurden weitere Maßnahmen veranlasst:
- Für die aktuelle Stabilisierungsphase werden zusätzliche Sammelfahrzeuge eingesetzt.
- Die Tourenplanung wird rollierend geprüft und angepasst.
Ziel ist es, die Regelabfuhr schnell und dauerhaft zuverlässig zu gewährleisten, sodass sich die Situation schnellstmöglich wieder deutlich verbessert.
Die AWRM bedauert die erneuten Unannehmlichkeiten für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Hinweise zu möglichen Nachleerungen werden über die Website und die AbfallApp veröffentlicht.